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Bargeldlos Parken - seit Oktober auch in Stegen möglich

Bargeldlos Parken - seit Oktober auch in Stegen möglich

Einkäufe, Bankgeschäfte, Friseurbesuche, Mittagessen oder Urlaub - vieles er-ledigen wir heute ganz selbstverständlich bargeldlos. Nur beim Parken kramen wir oft umständlich in Ablagen oder Taschen und werfen traditionell Münzen in Parkautomaten. Doch damit ist in Stegen jetzt Schluss, die Gemeinde Inning a. Ammersee startet mit dem digitalen Parksystem ParkNow in ein neues Zeitalter des Parkens.


Mit dem digitalen Parksystem können Parktickets per App, Web, SMS oder per Anruf im Servicecenter gelöst werden. Nach einer einmaligen, kostenlosen Registrierung werden die angesammelten Parkgebühren am Monatsende verrechnet. Die Bezahlung ist per Last-schrift, PayPal oder Kreditkarte möglich. „Ein Parkticket im Auto braucht es nicht mehr, das Fahrzeug und der laufende Parkvorgang werden mit einer speziellen Software von den Überwachungskräften mittels des Kennzeichens identifiziert.“ erklärt Walter Bleimaier, erster Bürgermeister der Gemeinde Inning a. Ammersee. „Wir freuen uns den digitalen Parkservice jetzt auch in unserer Gemeinde anbieten zu können, die Nachbargemeinden Herrsching und Utting bieten diesen Service bereits seit längerem an, jetzt war es für uns an der Zeit nach-zuziehen.“ so Bleimaier weiter.


Am komfortabelsten lässt sich der Service mit der ParkNow-App nutzen, die kostenlos als iOS- oder Android-Version heruntergeladen werden kann. Per Klick wird der Beginn des Parkvorgangs registriert und mit einem weiteren Klick beim Wegfahren beendet. Die APP gibt Ihnen einen Überblick über alle gebuchten Parkvorgänge, samt angefallenen Gebühren und zeigt die Parkmöglichkeiten in der Umgebung mit den jeweiligen Tarifen an. „Auch wer kein Smartphone besitzt, kann digital parken. Die Tickets lassen sich genauso über die Webseite www.park-now.com, per SMS, oder mit einem Telefonanruf im Servicecenter lö-sen. Natürlich steht auch weiterhin das alte System mit Münzbezahlung zur Verfügung. Wir bieten die Möglichkeit beide Systeme zu nutzen, so kann jeder Parker individuell entschei-den, was für ihn die komfortabelste Lösung ist.“ beruhigt Walter Bleimaier.


Bleimaier weist außerdem darauf hin, dass bei der Nutzung von ParkNow neben den regulären Parkgebühren geringe Servicegebühren anfallen. Diese belaufen sich aber für Gelegen-heitsparker gerademal auf 25 Cent pro Parkvorgang. Vielparker haben sogar die Möglichkeit einen besonderen Tarif zu wählen, bei dem sie keine einzelnen Parkvorgänge mehr bezah-len, sondern eine monatliche Pauschale von 2,99 € leisten. „Diese Servicegebühren rechnen sich aber schnell, wenn stattdessen eine Überzahlung der Parkzeit, oder ein Strafzettel weg-fallen.“ fügt Bleimaier hinzu.
Bei verschiedenen Fahrzeugen ist die Funktion ParkNow bereits in den Navigationssyste-men integriert. Anhand GPS-Lokalisierung erkennt ParkNow automatisch, ob sich das Fahr-zeug in einer kostenpflichtigen Parkzone befindet. Hier reicht bereits ein Fingertipp auf den Bildschirm im Auto, um den Parkschein zu lösen.


Willkommen in der Zukunft des Parkens!

Breitbandausbau

Breitbandausbau

Die Gemeinde Inning am Ammersee führt ein zweites Auswahlverfahren im Rahmen der Richtlinie zur Förderung des Aufbaus von Hochgeschwindigkeitsnetzen in Bayern durch.

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Stifte machen Mädchen stark - Hilfsaktion für syrische Mädchen

Stifte machen Mädchen stark - Hilfsaktion für syrische Mädchen

Aktion erfolgreich beendet!

Die Nachbarschaftshilfe sagt vielen lieben Dank für die großartige Unterstützung.

Alleine wir in Inning haben ca.17 kg leere Stifte, Patronenhülsen, Korrekturmittel, Filzstifte usw. verschickt.

Gemeinsam haben alle teilnehmenden Organisationen mehr als 15 000 Kilogramm Stifte gesammelt die nun recycelt werden. Mit dem Gesamterlös von mehr als 14 000 Euro aus dieser Aktion wird ein Team aus LehrerInnen und PsychologInnen, das 200 syrischen Mädchen in einem Flüchtlingscamp im Libanon Schulunterricht ermöglicht, unterstützt

 

 

 

Die Nachbarschaftshilfe Inning unterstützt den Weltgebetstag der Frauen - Deutsches Komitee e.V. und beteiligt sich an der Sammelaktion von leeren Schreibgeräten und Korrekturmitteln.

Mit dieser Aktion möchten wir gerne syrischen Mädchen Bildung und berufliche Qualifizierung ermöglichen.

Für jedes gesammelte leere Schreibgerät erhält das WGT-Projekt 1 Cent zur Unterstützung des Teams von LehrerInnen und PsychologInnen, das 200 syrischen Mädchen in einem Flüchtlingscamp im Libanon Schulunterricht ermöglicht.

Vorausgesetzt wir schaffen es bis zum Jahresende 15 kg Schreibgeräte zu sammeln.

GEMEINSAM IST ES MÖGLICH

Ab sofort können in der Nachbarschaftshilfe Inning

leere

Kugelschreiber, Gelroller, Marker, Filzstifte, Druckbleistifte, Korrekturmittel (auch Tippex-Fläschchen), Füllfederhalter und Patronen sowie auch Metallstifte

abgegeben werden.

NICHT angenommen werden:

Klebstifte, Radiergummis, Lineale, Bleistifte, Scheren.

Informationen unter : weltgebetstag.de/projekte/projektarbeit-weltweit/libanon

Bitte weitersagen und mithelfen!

Danke!

Gemeindedaten 2016

Gemeindedaten 2016

Der Planungsverband München erstellt jährlich die Gemeindedaten für Kommunen in Bayern.

Hier finden Sie die Inninger Datengrundlage 2016.

Hier gelangen Sie zur Homepage des Planungsverbandes.

Erste Bus- und Buchhaltestelle

Erste Bus- und Buchhaltestelle

Bericht Starnberger Merkur

 

Buch – Aus der Bushaltestelle wird die Buchhaltestelle: Nach der Lesebox in der Nähe von Innings Rathaus können die Bürger jetzt auch in Buchs Wartehäuschen an der Bushaltestelle am alten Gemeindehaus nach Herzenslust schmökern.

Im von der ortsansässigen Schreinerei Riech bereitgestellten Regal warten 50 Romane, Kinder- und Jugendbücher, Erfahrungsberichte oder Krimis auf Leseratten und die, die es noch werden wollen. Das Ganze angeregt hatte Manfred Lehner aus Buch, der sich in der Bürgerfragestunde in der jüngsten Gemeinderatssitzung voll des Lobes für die flotte Umsetzung bedankte.

Auch vorher schon lagen neben der Sitzbank in einer Kiste Bücher bereit – verdreckt und kreuz und quer hineingeworfen. „Das war kein schöner Anblick“, erinnert sich der Bucher, als der Starnberger Merkur bei ihm nachfragte. Grund genug, dass er in der Verwaltung für Innings beschaulichen Ortsteil am Ammerseee ein „Lesebox-Projekt“ vorschlug. Bei Bürgermeister Walter Bleimaier und seiner Stellvertreterin Monika Schüßler-Kafka stieß er auf offene Ohren. Monika Schüßler-Kafka nahm mit dem ihr eigenen Enthusiasmus die Durchführung in die Hand – und machte aus der Bushaltestelle kurzerhand eine „Buchhaltestelle“.

Grafisch lehnte Johanna Huber aus Wörthsee die Namenskreation an die offizielle Beschilderung der Haltestellen an, die Vorlage wurde in Innings Copyshop gedruckt. Das Schild hängt jetzt mit Anleitung im Regal, das die Bucher Schreinerei zu „sehr günstigen Konditionen“ (Bleimaier) und „praktisch über Nacht“ (Schüßler-Kafka) fertiggestellt hat. Das System ist so einfach wie praktisch: 1. das Buch entnehmen, 2. das Buch zurückbringen oder behalten und 3. dafür ein anderes Buch einstellen. Erst vor einigen Tagen entdeckte eine 60-jährige Bucherin die neue Lese-ecke. „Das muss ich gleich meiner Mitbewohnerin sagen“, sagte sie.

„Es ist viel Bewegung drin“, freute sich Lehner, der regelmäßig nach dem Rechten schaut, mit dem Besen einmal durchfegt und die Bücher durchsieht. Zensieren tue er aber nicht. Auch Schüßler-Kafka wirft ab und zu einen Blick in den Bücherschrank und schaut, dass keine „Ladenhüter“ stehen bleiben. Wie schon in Inning reihen sich Herzschmerz-Lektüren wie „Die kleine Geschichte einer großen Liebe“ oder Nervenkitzel wie „Vertrauen ist tödlich“ aneinander. Unter dem Lesefutter findet sich aber auch nachdenklich Stimmendes wie „Die vergessene Generation“ – und ganz viele Jugend- und Kinderbücher. Lektüren wie „Ein Vampir zum Anbeißen“, „Ayla und der Stein des Feuers“ oder „Worst Best Friends“ fänden reißenden Absatz, sagt die Gemeinderätin, während sie Nachschub zwischen die Bücherreihen schiebt. „Der geschützte Wartebereich an der Bushaltestelle ist der optimale Ort für die Bücher“, meint sie. Ihr gefiel der Standort sofort. „Die Buchhaltestelle ist eine super Idee“, findet auch der Rathauschef. „Die Beiden kümmern sich ganz toll.“

Quellenangabe: Starnberger Merkur vom 15.11.2018

 

 

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