Samstag, 11.07.2015
Bericht über die Infoveranstaltung zur Belegung der Mehrzweckhalle

Flüchtlings-Erstaufnahme

Herr Roth und Herr Bleimaier informierten über die geplante Vorgehensweise für die Errichtung einer Notaufnahme in der Inninger Turnhalle.

Hierfür ist allein das Landratsamt zuständig. Notaufnahmen müssen eingerichtet werden, da die regulären Erstaufnahmestätten in München überfüllt sind. Der erste Bus mit ca. 50 Asylanten wird nach neuestem Stand für Mittwoch, 15.7. oder Donnerstag 16.7.15 erwartet. Ob nur Männer ankommen werden oder auch Frauen und Familien darunter sein werden, ist noch nicht bekannt. Am Wochenende wird der Turnhallenboden mit einem zusätzlichen Boden verstärkt und Betten und Abtrennungen werden in der Turnhalle aufgestellt. Zelte für die Essensversorgung werden errichtet. Des Weiteren wird ein großer Zaun um die Turnhalle herum zum Schutz der Privatsphäre der Asylanten aufgebaut. Das Unternehmen Jonas Better Place ist für die Security und Organisation vor Ort verantwortlich. Der Caterer „Drei König“ wird die Flüchtlinge mit Essen versorgen.

Nur die Flüchtlinge dürfen in die Halle, die nach einem ersten ärztlichen Screening für nicht ansteckend gehalten werden. Innerhalb der nächsten Tage wird dann jeder in Starnberg im Krankenhaus einem genauen Gesundheitscheck unterzogen. Alle Asylanten müssen noch registriert werden. Die Flüchtlinge erhalten ein Taschengeld und dürfen sich frei bewegen. In der momentanen Planung ist die Erstaufnahme in Inning auf sechs Wochen begrenzt. In dieser Zeit ist ein Wechsel der Asylsuchenden zu erwarten, da diese von der Erstaufnahme aus weiter verteilt und dezentral untergebracht werden. Da in Inning hierzu noch keine Möglichkeit besteht, wird keiner dieser Asylanten in Inning bleiben.

Bei dieser Gelegeheit rief Herr Bleimaier nochmals dazu auf, leerstehende Häuser oder Wohnungen für die dezentrale Unterbringung zur Verfügung zu stellen. Der ortsübliche Mietpreis wird vom Landratsamt bezahlt.