Freitag, 17.07.2015
2. Helferkreistreffen Asyl

Aktueller Bericht

Am 15. Juli versammelten sich ca. 60 Inninger Bürgerinnen und Bürger zum 2. Helferkreistreffen. Nach einem Grußwort der 2. Bürgermeisterin Frau Schüssler-Kafka berichteten Herr Derpa und Frau Fröse vom Landratsamt über den aktuellen Stand der Inninger Turnhallenbelegung.

Am Freitag, 17.07.2015, sollen die ersten Asylbewerber eintreffen. Ob es nur Männer sein werden, oder ob auch Frauen und Kinder dabei sein werden, kann noch nicht gesagt werden, da die Menschen, die am Freitag eintreffen werden, momentan noch auf der Flucht sind.

Alle 10 Mitglieder des Koordinierungsteams des Helferkreises Asyl stellten sich vor, und bis jetzt erfolgte Tätigkeiten wurden vorgetragen. Neben der Einrichtung einer E-Mail-Adresse (helferkreis.asyl@gmx.de), eines Spendenkontos (Nachbarschaftshilfe Inning, IBAN12 7009 3200 0006 4202 65, Verwendungszweck: "Helferkreis Asyl") und regelmäßiger Aktualisierung der Homepage der Gemeinde Inning wie auch der Homepage der Nachbarschaftshilfe Inning wurden vielfältige Kontakte aufgenommen zu Vereinen, Schulen, Ärzten, der Kirche und etlichen Organisationen, die ihre Hilfe angeboten hatten.

Der Kontakt mit dem Rathaus wie auch dem Landratsamt wird gepflegt. Eine Liste der ehrenamtlichen Helfer wurde erstellt. Sie umfasst momentan 79 Personen. Dolmetscher wurden angesprochen und aufgelistet. Mit der „Herrschinger Tafel“ wurde kommuniziert wie auch dem Erstaufnahmelager in Fürstenfeldbruck ein Besuch abgestattet. Die juristische Seite wurde genauer beleuchtet und überlegt, in welcher Hinsicht der Helferkreis hier unterstützend wirken kann. Die Fühler wurden in zahlreiche weitere Richtungen ausgestreckt, um möglichst gut vorbereitet zu sein.

Der Helferkreis will die Asylbewerber im Ort integrieren, ihnen Hilfen zur Alltagsbewältigung anbieten, Hilfe zur Selbsthilfe geben.

Der Grundgedanke dahinter ist: Je besser die Flüchtlinge in Inning eingebunden sein werden, desto wohler werden sie sich fühlen und umso weniger Probleme wird es mit der einheimischen Bevölkerung geben.

Viele Inninger teilen diesen Gedanken und fanden sich in Kleingruppen zusammen, um an den einzelnen Betreuungsschwerpunkten weiter zu arbeiten. Deutschunterricht und Freizeitangebote werden wohl die ersten wichtigen Aktivitäten des Helferkreises sein. Doch klar muss jedem sein, dass zunächst einmal die Gesundheitschecks abgewartet werden müssen, und vor Ort eruiert werden muss, ob oder welche Angebote die Flüchtlinge wahrnehmen wollen.

Der Helferkreis bittet, alle Helfertätigkeiten mit den Koordinatoren abzustimmen. Kleider- und Sachspenden sind momentan noch nicht erwünscht. Sobald feststeht, was benötigt wird, wird der Helferkreis dies auf der Homepage veröffentlichen und einen Abgabeort angeben.

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle ehrenamtlichen Helfer. Falls Sie noch nicht auf der Liste stehen und Lust haben, den Helferkreis Asyl zu unterstützen, schreiben Sie bitte eine E-Mail an die obige Adresse.