Mittwoch, 12.07.2017
1. BP „Westlich der Moosstraße, nördlich der Montessorischule und nördlich der Gartenstraße"

i. d. Entwurfsfassung vom 02.05.2017

 

Bebauungsplanentwurf „Westlich der

Moosstraße, nördlich der Montessorischule und

 nördlich der Gartenstraße“, in der Fassung vom

 02.05.2017

-              Aufstellungsbeschluss (§ 2 Abs. 1 BauGB)

-              Durchführung der Öffentlichkeitsbeteiligung (§ 3 Abs. 2 BauGB)

 

1.    Aufstellungsbeschluss

Der Gemeinderat Inning a. Ammersee hat am 02.05.2017 beschlossen den o. g. Bebauungsplan (Angebotsbebauungsplan)  aufzustellen. Der Bebauungsplan ersetzt in seinem Geltungsbereich den alten, einfachen Bebauungsplan „Nördlich der Staatstraße nach Landsberg und westlich der Moosstraße“ in der Fassung vom 30.06.1955, zuletzt geändert durch die 2. Tekturplanung vom 20.08.1964 für die Grundstücke mit den Flurnummern 245, 245/1 bis 245/4, 251/1, 251/2, 252 und 483 Teilfläche, der Gemarkung Inning. Dieser ist aufgrund der seit geraumer Zeit zugelassenen abweichenden Bebauung weitestgehend funktionslos geworden. Planungsanlass ist die Schaffung von Wohnraum. Der Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplanentwurf „Westlich der Moosstraße, nördlich der Montessorischule und nördlich der Gartenstraße“, in der Fassung vom 02.05.2017, wird hiermit gem. § 2 Abs. 1 Satz 2 BauGB öffentlich bekannt gemacht (Aufstellungsbeschluss).

Lage im Ort:

Das Planungsgebiet liegt nördlich der innerörtlichen Landsberger Straße und beinhaltet neben Teilflächen  der Moosstraße auch Teilflächen der Gartenstraße. Es wird im Norden begrenzt durch die nördliche Grundstücksgrenze von Fl.Nr. 245, im Westen durch die östliche Grundstücksgrenze der Rosenstraße, Fl.Nr. 263/3, im Süden mit der nördlichen Grenze des Wohnbaugrundstücks Fl.Nr. 251 und im Osten mit der östlichen Grenze der Moosstraße, Fl.Nr. 483, jeweils Gemarkung Inning. Die Gesamtfläche beträgt ca. 1,4 ha. Der genaue Umgriff ist aus dem beigefügten Lageplan  zu entnehmen, der Bestandteil dieser Bekanntmachung ist.

Planungsziele:

Der Bebauungsplan entwickelt sich aus dem rechtswirksamen Flächennutzungsplan der Gemeinde, in der Fassung vom 03.07.2012, der im Geltungsbereich Wohnbaufläche vorsieht. Ziel des in Aufstellung befindlichen Bebauungsplans ist, auf den bereits erschlossenen innerörtlichen Flächen durch maßvolle Verdichtung ein neues Wohngebiet zu entwickeln. Der Gebäudekomplex (ehemaliger Bau- und Wertstoffhof) auf dem gemeindlichen Grundstück Fl.Nr. 251/1 ist marode und soll beseitigt werden. Auf die freiwerdende Fläche beabsichtigt der Verband Wohnen, Starnberg, sozialen Wohnungsbau zu betreiben und ein Wohngebäude für Geringverdiener mit ca. 24 Wohnung sowie eine Tiefgarage zu errichten. Der nördlich der Gartenstraße befindliche Bauernhof genießt Bestandsschutz. Für die Zukunft ist an dieser Stelle eine Wohnbebauung vorgesehen. Wie bereits im zu ersetzenden Bebauungsplan vorgesehen, soll auch zukünftig eine Verbindungsstraße zwischen der Gartenstraße und der Zweigstraße geplant und zeitnah hergestellt werden. Für die westlich der geplanten Verbindungsstraße gelegenen Grundstücke wird eine adäquate Nachverdichtung mit Wohngebäuden angestrebt.

2.    Planungsgrundlage:

Entsprechend den fachlichen Vorgaben des § 13 a BauGB darf der Bebauungsplan im beschleunigten Verfahren aufgestellt werden, wenn in ihm eine zulässige Grundfläche im Sinne des § 19 Abs. 2 BauNVO oder eine Größe der Grundfläche von insgesamt weniger als 20.000 m² festgesetzt wird. Dies trifft auf diesen Bebauungsplan zu. (§ 13 Abs. 1 Nr. 1 BauGB).

Im beschleunigten Verfahren gelten die Vorschriften des vereinfachten Verfahrens nach §13 Ab. 2 und 3 Satz 1 BauGB entsprechend (§ 13 a, Abs.2 Nr. 1 BauGB). Danach kann von der frühzeitigen Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung (§ 3 Abs. 1 und § 4 Abs. 1 BauGB) abgesehen werden. Das Offenlegungsverfahren wird mit der Beteiligung der Öffentlichkeit (§ 3 Abs. 2 BauGB) und der Behörden sowie sonstiger Träger öffentlicher Belange (§ 4 Abs. 2 BauGB) durchgeführt. Von einer Umweltprüfung nach § 2 Abs. .4 BauGB, vom Umweltbericht nach § 2 a BauGB, von der Angabe nach § 3 Abs. 2 Nr. 2 BauGB, welche Arten der umweltbezogenen Informationen verfügbar sind, sowie von der zusammenfassenden Erklärung nach § 10 Abs. 4 BauGB wird abgesehen.

3.    Öffentlichkeitsverfahren

Der Bebauungsplanentwurf mit Begründung, in der Fassung vom 02.05.2017, liegt in der Zeit

 

vom Montag 17.07.2017 bis Freitag 18.08.2017

 

im Rathaus der Gemeinde Inning a. Ammersee, Pfarrgasse 13, 82266 Inning a. Ammersee, Bauverwaltung, während der allgemeinen Dienststunden zu jedermanns Einsicht aus. Darüber hinaus kann er auf der Internetseite der Gemeinde unter www.inning.de, eingesehen werden.

 

Während der vorgenannten Auslegungsfrist kann jedermann Stellungnahmen zum Bebauungsplanentwurf schriftlich oder zur Niederschrift abgeben. Darüber hinaus können die Stellungnahmen per Post oder per Email (andreas.sauer@inning.de) eingereicht werden. Nach Auswertung und Prüfung werden die Stellungnahmen dem Gemeinderat zur Diskussion und Abwägung vorgelegt.

 

Hinweise:

 

Es wird darauf hingewiesen, dass nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan unberücksichtigt bleiben können.